Drei Geschenke für die Liebe

Ich bin für gewöhnlich voller Liebe und verteile sie treu, woimmer ich nur kann. Da alle meine Gefühle ohne Umschweife nach Außen gelangen, habe ich keine Schwierigkeiten, anderen Menschen meine Zuneigung zu zeigen. Ich schreibe aber auch gerne Postkarten und kaufe kleine Dinge, von denen ich weiß, dass sie dem anderen eine Freude bereiten. Ich mag das einfach. Und ich weiß, dass andere das auch mögen. Aber sie es selbst nicht immer geben, oder auch annehmen können. Und gleichzeitig darunter leiden, ihre Liebe nicht so zum Ausdruck bringen zu können, wie sie gerne würden. Ich glaube jedoch: Es gibt hundert Möglichkeiten, einem Menschen zu zeigen, dass man ihn liebt. Aber sie alle – und vor allem die materiellen Dinge – sind völlig unwichtig im Vergleich zu den goldenen Drei: Zeit, Aufmerksamkeit und Glaube.

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Alle wollen’s, keiner tut’s

Ich saß letztens mit einer Gruppe von Menschen zusammen, die gemeinsam über ihr Beziehungsleid klagten. Sie fühlten sich richtig gut aufgehoben in dieser Runde, weil sie einander so unglaublich gut verstanden. Das Problem war Folgendes: Sie wohnten alle mit ihrer/m Partner/in zusammen, die/den sie wirklich sehr liebten und was sie ja auch wirklich wollten – aber es war ihnen einfach nicht möglich, mal ein bisschen Zeit für sich zu haben in dieser gemeinsamen Wohnung. Einer teaserte vorsichtig das Problem, der nächste witterte seine Chance um einen Leidensgenossen und ehe ich mich versah, nickten alle zustimmend und sie seufzten sich gegenseitig in ihre ausweglosen Gesichter.

Ich habe ihnen genau eine Frage gestellt: Habt ihr eure Bedürfnisse jemals zu Hause geäußert?

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Liebesgeständnis

Für mich soll(te) es immer nur um die Liebe gehen. Während alle nach dem Sinn des Lebens suchen, habe ich meinen längst gefunden: die Liebe. Es gibt zwei Dinge, die, meiner Meinung nach, im Leben wirklich zählen: Liebe und Gesundheit. Ohne Gesundheit geht kaum etwas, ohne Liebe geht gar nichts – zumindest wenn am Ende etwas Gutes dabei rauskommen soll. Es fängt bei den kleinen Dingen an; die Liebe zu einem guten Buch oder für einen bestimmten Sport. Die Liebe zu einem Beruf, die einen jeden morgen antreibt. Die Liebe für das Leben, den Partner und die Königsdisziplin: die Selbstliebe. All diese Formen von Liebe sind niemals klein, sondern schaffen erst die Grundlage für etwas Großes. Sie ist das Fundament unseres Strebens, gibt dem Glauben eine Richtung und motiviert zum Handeln. Und ich bin wirklich von ganzem Herzen überzeugt, dass wir nur dann langfristig (!) glücklich werden, wenn wir etwas aus liebe tun. Vor allem jedoch, glaube ich an die Liebe zwischen zwei Menschen.

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